Verbandsleben

Veröffentlicht am April 28th, 2015 | von Lennard Oehl

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Kandidatur als Beisitzer im Bezirksvorstand

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich kandidiere bei dieser Bezirkskonferenz für den Bezirksvorstand der Jusos Hessen Süd und möchte mich dazu kurz vorstellen.

Mein Name ist Lennard Oehl und ich komme aus Nidderau im Main-Kinzig-Kreis. Ich bin zurzeit 21 Jahre alt und studiere im 5. Semester Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt. Neben dem Studium arbeite ich als Mitarbeiter beim bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christoph Degen, MdL.

Seit 2011 bin ich bei den Jusos aktiv dabei, in die SPD bin ich ein Jahr später eingetreten, nachdem die Juso-Arbeit überzeugend auf mich eingewirkt hat. Bei den Jusos und in der SPD bin ich auf verschiedenen Ebenen aktiv, zum Beispiel seit 2013 als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jusos Bruchköbel-Nidderau-Schöneck, seit 2012 als  Mitglied des Unterbezirksvorstandes der Jusos Main-Kinzig, sowie als Mitglied im Ortsverein der SPD Nidderau. Die politische Arbeit bei den Jusos und in der SPD macht mir viel Spaß. Die Arbeit im Bezirksvorstand, dem ich im Falle meiner Wahl zum ersten Mal angehören würde, wäre eine neue Herausforderung für mich, der ich mich gerne stelle.

Im Bezirksvorstand sehe ich die inhaltlichen Schwerpunkte meiner Arbeit im Falle meiner Wahl in den Bereichen Innenpolitik, Europapolitik, sowie Wirtschafts- und Finanzpolitik. Zentrale Fragen werden die Verhandlungen innerhalb der Euro-Gruppe mit Griechenland sein. Wir müssen uns fragen, mit welchen Mitteln es Griechenlands Wirtschaft schafft, wieder zu wachsen. Eine Modernisierung des Bildungssystems, ein gerechteres und unbürokratischeres Steuersystem, sowie ein funktionstüchtigerer Staatsapparat können vor Ort für mehr Wachstum sorgen. Es muss für das Land Alternativen zum strikten Sparkurs geben.

Das Freihandelsabkommen TTIP halte ich für ein ebenfalls wichtiges wirtschaftspolitisches Thema. Obwohl der Widerstand gegen die geplanten Abkommen groß ist, sehe ich die Abkommen als Chance, wenn sie selbstbewusst verhandelt werden. Wir müssen die Verhandlungen der EU mit den nordamerikanischen Ländern kritisch beobachten und sollten uns als Jusos Gedanken machen, wie wir einem Freihandelsabkommen eine sozialdemokratische Handschrift verpassen können, die unseren politischen und ökologischen Ansprüchen entspricht.

 

Im Hinblick auf die Kommunalwahl 2016 sollten wir uns auch der beispiellosen Unterfinanzierung der hessischen Kommunen durch die schwarz-grüne Landesregierung widmen. Denn viele hessische Kommunen befinden sich in akuter finanzieller Notlage.  Viele  öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder oder Jugendzentren stehen vor der Schließung, gleichzeitig  müssen die Kommunen viele Gebühren erhöhen, um dem Konsolidierungsdruck standzuhalten. Die schwarz-grüne Landesregierung hat bei diesem Problem bislang versagt. Das Land Hessen muss die Kommunen endlich finanziell besser ausstatten, damit die Städte und Gemeinden ihren gesetzlich auferlegten Aufgaben auch tatsächlich nachgehen können. Insbesondere bei der Kinderbetreuung und der Flüchtlingsunterbringung sind die einzelnen Städte und Gemeinden oft auf sich selbst angewiesen und fühlen sich von der Landesregierung im Stich gelassen. Außerdem muss das Land die Geldmittel für den Kommunalen Finanzausgleich wieder aufstocken, nachdem diese unbegründet gekürzt wurden.

Ich würde mich sehr über eure Unterstützung freuen und stehe Euch für inhaltliche und persönliche Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit solidarischen Grüßen

Euer Lennard

 


Über den/die Autor*in

Ich bin 21 Jahre alt und komme aus Nidderau aus dem Main-Kinzig-Kreis. Zurzeit studiere ich an der Goethe-Universität Wirtschaftswissenschaften im Bachelor-Studiengang. Inhaltlich interessiere ich mich vor allem für Wirtschaftspolitik und Innenpolitik.



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